Für welchen Bedarf ist Tokio Marine HCC Cyber Security ausgelegt?

Tokio Marine HCC stellt sein internationales Cyberprodukt für mittlere bis große Unternehmen außerhalb der USA vor. Es sind Grund- und Exzedentenlösungen vorgesehen. Die mögliche Zeichnungskapazität beträgt bis zu 25 Millionen Euro je Police; daraus folgt noch keine Zusage für ein einzelnes Risiko.

Bei einer Grunddeckung beginnt die Leistung nach dem vereinbarten Eigenanteil. Eine Exzedentendeckung baut dagegen auf einer darunterliegenden Absicherung auf. Beide Funktionen dürfen bei einem Preis- oder Leistungsvergleich nicht gleichgesetzt werden.

Welche Erweiterungen bietet Tokio Marine HCC für Cyberrisiken?

Die Cyberversicherung von Tokio Marine HCC lässt sich unter anderem um Ausfälle abhängiger Dienstleister, unbeabsichtigte Systemereignisse, manipulierte Geldtransfers und bestimmte unbrauchbar gewordene Hardware erweitern. Die tatsächliche Auswahl wird mit dem Unternehmensrisiko abgestimmt.

Ein Industriebetrieb sollte zum Beispiel unterscheiden, ob die eigenen Daten verschlüsselt werden, eine externe Plattform ausfällt oder die digitale Steuerung eine physische Anlage beeinträchtigt. Hinter diesen Szenarien stehen unterschiedliche Vertragsfragen.

Tokio-Marine-HCC-Deckung in ein Versicherungsprogramm einpassen

PrüfpunktWarum er bei einem größeren Programm zählt
DeckungsbeginnAb welcher Schadenhöhe soll die Police leisten?
Mitversicherte EinheitenWelche Gesellschaften, Länder und Standorte gehören dazu?
Abstimmung der BedingungenPassen Auslöser und Definitionen zu vorhandenen Verträgen?
SchadenorganisationWer koordiniert die beteiligten Versicherer und Experten?

Für eine Tokio-Marine-HCC-Anfrage sollte erkennbar sein, ob eine erste Cyberpolice oder eine Ergänzung vorhandener Kapazität gesucht wird. Sonst werden Angebote mit unterschiedlicher Funktion nebeneinandergestellt.

Was gehört in eine Tokio-Marine-HCC-Cyberanfrage?

Bei Tokio Marine HCC sind eine nachvollziehbare Unternehmensstruktur und eine Beschreibung zentraler IT-Abhängigkeiten hilfreich. Ergänzen Sie größere Veränderungen wie Zukäufe, neue Standorte oder ausgelagerte Prozesse.

Für ein bestehendes Versicherungsprogramm sollten Summe, Selbstbehalt und Anschlussposition dargestellt werden. Ein IT-Sicherheitsbericht kann die technische Beurteilung unterstützen; er sollte durch eine wirtschaftliche Einschätzung möglicher Ausfälle ergänzt werden.

Tokio Marine HCC: Grunddeckung und Exzedent erfüllen verschiedene Aufgaben

Ein mittelgroßes Unternehmen kann eine erste Cyberpolice suchen; ein Konzern benötigt möglicherweise zusätzliche Kapazität über einem bestehenden Vertrag. Bei Tokio Marine HCC sollte diese Funktion gleich zu Beginn der Anfrage feststehen.

Für eine Grunddeckung sind Soforthilfe, eigene Schäden und Haftpflicht gemeinsam zu gestalten. Bei einer Exzedentendeckung kommen Anschlussgrenze, darunterliegende Bedingungen und Regeln zur Schadenmeldung hinzu. Ein Programm mit mehreren Versicherern braucht außerdem klare Zuständigkeiten für Kostenfreigaben und Verhandlungen.

Internationale Standorte und besondere Dienstleisterabhängigkeiten sollten einzeln erfasst werden. Die mögliche Kapazität von bis zu 25 Mio. € ersetzt nicht die individuelle Entscheidung über Risiko und Vertragsumfang.