Was R+V mit ihrer CyberRisk-Deckung adressiert

R+V CyberRisk ist als Allgefahrendeckung für digitale Vorfälle konzipiert. Zu den genannten Szenarien zählen neben Angriffen auch bestimmte Fehler in Skripten, Hardware und Konfigurationen. „Allgefahren“ bedeutet dabei nicht, dass es keinerlei Bedingungen oder Ausschlüsse gibt.

Fragen Sie für Ihren Betrieb konkret nach den wahrscheinlichsten Auslösern. Bei einer Fertigung kann die Steuerung im Vordergrund stehen, bei einem Beratungsbüro der Zugriff auf Dokumente und bei einem Händler das Zusammenspiel von Shop und Warenwirtschaft.

R+V CyberRisk: Ausfallleistung ab sechs Stunden, Haftzeit bis zwölf Monate

Bei R+V CyberRisk gelten für Betriebsunterbrechungen eine Schwelle von sechs Stunden und eine Haftzeit von bis zu zwölf Monaten. Erfasst werden sollen der entgangene Gewinn und fortlaufende Kosten im vereinbarten Umfang. Die Versicherungssumme von R+V CyberRisk beträgt bis zu einer Million Euro.

Prüfen Sie im Angebot, wie der zeitliche Eigenanteil konkret berechnet wird. Eine lange Haftzeit und ein kurzer zeitlicher Selbstbehalt beantworten verschiedene Fragen: wann die Leistung beginnt und wie lange der versicherte Ausfall höchstens berücksichtigt wird.

Erweiterungen der R+V-Cyberversicherung bewusst wählen

R+V CyberRisk bietet Erweiterungen wie die Einbeziehung privat genutzter Geräte im Betrieb, Personenschäden und eine doppelte Jahreshöchstentschädigung. Diese Erweiterungen sind nicht automatisch für jeden Betrieb in gleicher Weise notwendig.

Wenn Beschäftigte mit eigenen Geräten arbeiten, sollten Verantwortlichkeiten für Updates und Zugriffe festgelegt sein. Bei mehreren Standorten oder besonders hoher Schadenanfälligkeit lohnt außerdem die Frage, wie sich mehrere Vorfälle innerhalb eines Versicherungsjahres auf die verfügbare Summe auswirken.

R+V CyberRisk und betrieblichen Notfallplan abstimmen

Die 24-Stunden-Assistance soll technische Hilfe organisieren, wenn Ihre eigenen Abläufe unterbrochen sind. Halten Sie Ansprechpartner, wichtige Systeme und externe IT-Verträge deshalb auch außerhalb des Firmennetzes verfügbar.

Für die Beitragsanfrage sind neben dem Umsatz die Tätigkeit, der gewünschte Umfang und die Sicherheitsorganisation relevant. Bestehende Firmenpolicen sollten mit betrachtet werden, damit mögliche Überschneidungen verständlich bleiben.

R+V CyberRisk: Ausfallzeit, Haftzeit und Versicherungssumme zusammen betrachten

Bei R+V CyberRisk beginnt die Betrachtung der Betriebsunterbrechung mit einer zeitlichen Schwelle von sechs Stunden. Die Haftzeit kann bis zu zwölf Monate reichen. Beide Werte erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Die Schwelle betrifft den Eintritt der Leistung, die Haftzeit die maximale Berücksichtigung der Ausfallfolgen.

Ein kleiner Betrieb mit schnell wiederherstellbarer Software braucht möglicherweise eine andere Planung als ein Hersteller mit komplexen Freigaben. Erfassen Sie, wann nach einem Angriff wieder Umsatz erzielt werden kann und welche Kosten in der Zwischenzeit weiterlaufen.

Die Versicherungssumme bleibt zusätzlich begrenzt. Bei mehreren Vorfällen im Jahr ist auch die gewünschte Jahreshöchstentschädigung wichtig; sie ersetzt keine ausreichende Summe für einen einzelnen Großschaden.