Für welche Betriebe AXA FirmenFlex Cyber vorgesehen ist

AXA FirmenFlex Cyber richtet sich an Unternehmen und Freiberufler mit bis zu fünf Millionen Euro Umsatz. Die angebotene Versicherungssumme reicht bis eine Million Euro; eine Selbstbeteiligung ist ab 500 Euro vorgesehen. Diese Eckwerte geben einen Rahmen, ersetzen aber nicht die Prüfung Ihrer Tätigkeit.

Eine kleine Steuerkanzlei und ein technischer Händler können denselben Umsatz erzielen und dennoch sehr unterschiedliche Risiken haben. Entscheidend ist, welche Arbeitsabläufe von IT abhängen und welche Daten bei einer Sicherheitsverletzung betroffen wären.

Welche AXA-Cyberbausteine zu Ihrem Risiko passen

Bei FirmenFlex können Deckungsbausteine zu- oder abgewählt werden. Betriebsunterbrechung und Internet-Betrug lassen sich bei AXA FirmenFlex Cyber als zusätzliche Bausteine versichern. Im Angebot muss deshalb sichtbar sein, welche Bausteine Ihrer Anfrage zugrunde liegen.

Für einen Dienstleister ist zum Beispiel wichtig, ob Aufträge ohne die zentrale Software noch bearbeitet werden können. Bei Onlinezahlungen sollte zusätzlich geklärt werden, welche Manipulationen und Täuschungsabläufe der gewünschte Betrugsschutz umfasst.

AXA FirmenFlex Cyber: Krisenhilfe und Datenwiederherstellung

Die Notfallhotline von AXA FirmenFlex Cyber ist rund um die Uhr erreichbar und leitet Sofortmaßnahmen ein. Zum Leistungsspektrum gehören außerdem die Wiederherstellung von Daten und Programmen sowie bestimmte Sachverständigen- und Beratungskosten.

Halten Sie die Notfallnummer außerhalb des Firmennetzwerks bereit. Fragen Sie vor Vertragsschluss, wie Ihr bestehender IT-Betreuer eingebunden wird und welche Leistungen einer vorherigen Kostenfreigabe bedürfen. Das erleichtert den Ablauf unter Zeitdruck.

AXA FirmenFlex Cyber mit bestehenden Firmenpolicen abstimmen

Wenn bereits Haftpflicht-, Inhalts- oder Rechtsschutzversicherungen bestehen, sollten deren Cyberregelungen zusammen mit FirmenFlex betrachtet werden. Der Name eines Gewerbepakets sagt noch nicht, ob Ertragsausfall nach einem digitalen Vorfall ausreichend versichert ist.

Nennen Sie in Ihrer Anfrage den gewünschten Selbstbehalt und Ihre wesentlichen IT-Dienstleister. So lässt sich der AXA-Vorschlag mit anderen Cyberangeboten auf derselben Grundlage vergleichen.

AXA FirmenFlex Cyber: Beitrag ab 430,78 € im Jahr

AXA FirmenFlex Cyber beginnt bei 362 € netto im Jahr. Einschließlich 19 % Versicherungssteuer sind das 430,78 € jährlich oder umgerechnet 35,90 € je Monat. Dieser Einstiegspreis ist ein Ab-Preis, kein festes Angebot für jede Branche.

Die Tarifgrenzen reichen bis 5 Mio. € Umsatz und 1 Mio. € Versicherungssumme, der Selbstbehalt beginnt bei 500 €. Welche Kombination dem persönlichen Beitrag zugrunde liegt, hängt von Tätigkeit, Risiko und gewählten Zusatzbausteinen ab. Insbesondere Betriebsunterbrechung und Internet-Betrug müssen im Angebot ausdrücklich berücksichtigt werden.

AXA FirmenFlex Cyber: Cloud-Buchhaltung und eigener Betriebsausfall

Ein Dienstleistungsbüro erledigt Angebote, Zeiterfassung und Rechnungen über dieselbe Cloudanwendung. Fällt sie aus, können Mitarbeitende teilweise weiterarbeiten, die Abrechnung bleibt jedoch liegen. Für AXA FirmenFlex Cyber muss deshalb der tatsächliche wirtschaftliche Schaden betrachtet werden, nicht nur die Zahl ausgefallener Arbeitsplätze.

Erfassen Sie die betroffenen Anwendungen, mögliche Ersatzverfahren und die Zeit bis zum Wiederanlauf. Entscheidend ist, welche Ursachen eines Cloud-Ausfalls versichert sind und ob der zusätzliche Baustein für Betriebsunterbrechung eingeschlossen wird. Eine kurze Verzögerung der Rechnungsstellung ist zudem nicht automatisch ein endgültiger Ertragsverlust.

Für den Angebotsvergleich gehören Wartezeiten, Mehrkosten und der Berechnungsmaßstab des Ertragsausfalls in dieselbe Betrachtung wie der Jahresbeitrag.